Zur Info: Das Clubheim bleibt bis auf weiteres geschlossen!

Liebe Mitglieder und Freunde des BSC Urberach,

langsam neigt sich das Jahr 2020 dem Ende entgegen und ich möchte diesen Weg nutzen, mich zum Jahresabschluss noch ein­mal persönlich an Euch/Sie zu wenden.

Sicher hat vor zwölf Monaten niemand damit gerechnet, dass ein Virus, der damals gerade in China grassierte, unser ganzes Leben derart beeinträchtigen und auf den Kopf stellen würde. Leider kam es anders. Seit März leben wir nun alle mit mehr oder weniger starken Einschränkungen im privaten wie im beruflichen Bereich, und auch unsere sportli­chen Aktivitäten wie das übrige Vereins­leben sind hiervon nicht verschont geblieben.

Der vorzeitige Abbruch der Handballsaison zusammen mit der Ein­stellung der Trainingsmöglichkeiten im Frühjahr haben un­sere Handballer Wochen und Monate von der Ausübung ihres geliebten Hobbys ferngehalten. Dennoch ist es gelungen, mit viel Kreativität Trainingsangebote vor allem für unsere Jugendlichen über Video und später im Freien auf unserer Vereinsanlage an­zubieten, so dass der Sportbetrieb nicht komplett eingestellt werden musste.

Für die Saison 2020/2021 wurde nach intensiver Vorbe­reitung eine Spielgemeinschaft mit den Handballfreunden aus Eppertshau­sen und Münster aus der Taufe gehoben, die dann nach erfolgrei­chem Start aufgrund der bekannten Einschrän­kungen zunächst ein­mal auf unbestimmte Zeit inaktiv bleiben muss.

Auch wenn die Tennisspieler im BSC weniger stark betroffen waren, gab es auch hier Beschränkungen und Veränderungen, aber zumin­dest konnte ab Ende Mai einigermaßen regulär ge­spielt werden. Wir waren sogar in der Lage, während der Sommerferien unter Berück­sichtigung verschiedener Auflagen erstmalig ein Leistungsklassen-Turnier auf unserer Anlage durchzuführen, das sich zu einem Rie­sener­folg entwickelte und hoffentlich im kommenden Jahr wieder­holt werden kann. Einen tollen sportlichen Erfolg konnte die Mannschaft der Damen 50 mit dem Sieg in der Bezirksoberliga und dem Auf­stieg in die Gruppenliga verbuchen, wozu ich auch an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich gratuliere.

Bedanken möchte ich mich bei allen Vorstands­mitgliedern des Ge­samtvereins und bei den Vorständen der beiden Abteilun­gen. Auch wenn der Sportbetrieb ruhte oder auf ein Minimalpro­gramm redu­ziert war, gab es reichlich Arbeit, die Corona-bedingten behördli­chen Auflagen zu erfüllen, um z.B. eine Schließung des Vereinsge­ländes zu ver­hindern. Ohne die Beiträge der anderen Vorstände schmälern zu wollen, möchte ich hier ganz besonders Helmut Schwarzkopf und Günter Sohni hervorheben, die praktisch im wöchentlichen Rhythmus neue Hygienekonzepte entwickeln und umsetzen mussten, und die auch sonst durch unermüdli­chen per­sönlichen Einsatz dazu beigetragen haben, dass wir im Rahmen der ge­gebenen Möglichkeiten soviel Handball und Tennis spielen konn­ten wie möglich und dass unsere Clubanlage weiterhin hervor­ragend gepflegt und in Schuss gehalten wurde.

Leider war es uns nicht möglich, im abgelaufenen Jahr eine Mit­glie­derversammlung einzuberufen, da uns das Risiko zu groß erschien, im Rahmen einer solchen Veranstaltung mögliche In­fektionen unter den teilnehmenden Mitgliedern weiterzugeben. Wir haben lange im Vorstand darüber diskutiert und sind auch angesichts der Tatsache, dass keine Wahlen anstanden, zu dem Entschluss gekommen, zu unser aller Wohl auf die Jahresversammlung zu ver­zichten.

Gleichwohl haben unsere beiden Kassenprüfer die Finanzen des Vereins ausgiebig geprüft und unserer Schatzmeisterin Claudia Er­hardt eine einwandfreie Kassenführung bestätigt. Der Bericht kann bei Bedarf eingesehen werden, wird aber auch bei der nächsten Mitgliederversammlung vorgetragen werden.

Leider mussten wir uns auch im vergangenen Jahr wieder von Mit­gliedern verabschieden, deren Tod große Lücken im Verein hinter­lassen hat. Unter anderem hat uns unser langjähriger Ge­schäftsfüh­rer, Vorsitzender und Ehrenvorsitzender Martin Hofmann verlassen, der außer durch seine verschiedenen Auf­gaben im Vorstand allen auch als großer Unterhalter mit den Rodauschiffern oder als Bütten­redner beim Kappenabend im­mer in Erinnerung bleiben wird.

Wie geht es nun im neuen Jahr weiter? Leider kann ich darauf keine verbindliche Antwort geben. Stand heute ist zu befürch­ten, dass wir in den nächsten Wochen nicht zu einem regulären Sportbetrieb zu­rückkehren können, was natürlich im Winter ins­besondere die Handballer betrifft.

Ob und wie die begonnene Saison fortgesetzt werden kann, steht in den Sternen und wir können nur hoffen, dass das

Infektionsgeschehen in einem Maße nachlässt, dass ein Sport­be­trieb zumindest unter Einschränkungen wieder möglich sein wird.

Zum Abschluss bedanke ich mich bei allen Mitgliedern, dass Ihr/Sie auch in derart schwierigen Zeiten dem Verein die Treue gehalten habt/haben. Ich hoffe, dass wir so bald wie möglich zu normalen Zeiten zurückkehren werden und wir dann auch wie­der gemeinsam Aprés Ski Party, Kappenparty, Sommerfest, Kerb und vieles ande­res feiern können.

Euch/Ihnen und Euren/Ihren Familien wünsche ich auch in die­sen schwierigen Zeiten ein frohes und besinnliches Weih­nachtsfest, gu­ten Rutsch und ein glückliches Jahr 2021, vor al­lem aber bleibt/bleiben Sie gesund.

Herzliche Grüße

Michael Störmer
1. Vorsitzender